Kooperationen - Zukunft gestalten
Eine erfolgreiche berufliche Bildung lebt von starken Partnern. Das BSZ für Technik „August Horch“ Zwickau arbeitet deshalb eng mit regionalen Einrichtungen zusammen, um jungen Menschen frühzeitig Orientierung zu geben, Auszubildende im Haus in der Kompetenzerweiterung zu unterstützen und den Standort als Kompetenzzentrum zu festigen.
Im Bereich der Berufsorientierung pflegen wir eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Oberschulen aus der Region. Dazu gehören die Humboldtschule Zwickau, die Oberschule Kirchberg, die Oberschule „Paul Fleming“ Hartenstein, die Oberschule Leubnitz, die Oberschule „Pestalozzi“ Wilkau-Haßlau sowie die Fucik-Oberschule Zwickau. Im Rahmen gemeinsamer Projekte, Informationsveranstaltungen und Praxistage erhalten Schülerinnen und Schüler Einblicke in technische Ausbildungsberufe und schulische Weiterbildungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus kooperieren wir mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau und der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) im Bereich der Zukunftsqualifikation "Digitale Fertigungsprozesse" um technische Kompetenzen zu fördern und junge Talente für die Digitalisierung im Maschinenbau und verwandten Branchen zu begeistern.
Initiiert wird das Angebot im Rahmen des Projekts „SNgoes.digital“ durch die Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Ziel des Projekts ist es, digitale Schlüsselkompetenzen frühzeitig in der dualen Berufsausbildung zu verankern und den Wissenstransfer zwischen Berufsschulen, Unternehmen und weiteren Bildungspartnern zu fördern. Am BSZ für Technik „August Horch“ Zwickau wird die Zusatzqualifikation gemeinsam mit Partnern aus Bildung und Wirtschaft umgesetzt.
Inhaltlich orientiert sich die Zusatzqualifikation an der digitalen Prozesskette in der Fertigung. Die Auszubildenden setzen sich unter anderem mit Themen wie Prozessanalyse, IT-Sicherheit, CAD/CAM, additiver Fertigung, Robotik, cyberphysischen Systemen, Künstlicher Intelligenz sowie Arbeit 4.0 auseinander. Dabei steht nicht nur theoretisches Wissen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Anwendung moderner Technologien an praxisnahen Aufgabenstellungen. Dabei arbeiten die Auszubildenden in interdisziplinären Teams zusammen, unter anderem aus den Bereichen Mechatronik und Elektrotechnik, Konstruktionsmechanik sowie Werkzeug- und Industriemechanik.
Ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung ist die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region. Durch die Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben werden aktuelle Anforderungen aus der industriellen Praxis aufgegriffen und in die Qualifizierung einbezogen. So entsteht ein direkter Bezug zwischen schulischer Ausbildung, betrieblicher Praxis und den technologischen Entwicklungen in der modernen Fertigung.
Darüber hinaus erfolgt die Durchführung in Kooperation mit dem Berufsschulzentrum Glauchau und der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Die Zusammenarbeit der Bildungspartner ermöglicht einen fachlichen Austausch, die gemeinsame Nutzung von Kompetenzen und eine abgestimmte Weiterentwicklung des Angebots. Damit leistet die Zusatzqualifikation einen wichtigen Beitrag zur zukunftsorientierten Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich und zur Fachkräftesicherung in der Region.
Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Schulleiter, Herrn Langer, oder direkt beim Koordinator der Zusatzqualifikation, Herrn Dr. Christian Pleul.
Mit unseren Kooperationen leisten wir einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung und unterstützen junge Menschen dabei, ihren individuellen beruflichen Weg zu finden – praxisnah, regional und zukunftsorientiert.

